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WiN

„Die Schwierigkeit liegt nicht darin, die neuen Ideen zu finden,
sondern darin, die alten loszuwerden.“

John Maynard Keynes, Ökonom

- die Unabhängigen

Die NWZ stellte 6 Fragen zur Kommunalwahl am 11. September - hier unsere Antworten darauf.

August 27, 2016

 

 

1. Um den Schuldenberg von 55 Millionen Euro ein wenig reduzieren zu können, will das Land der Stadt 1,2 Millionen Euro bewilligen. Voraussetzung ist, dass die Stadt eigene Beiträge leistet zum Schuldenabbau, indem sie Einnahmen erhöht oder Ausgaben kürzt. Wo ganz konkret sollte gekürzt werden? Welche Einnahmen (Steuern) sollten erhöht werden?

 

Die WIN will den verstärkten Einsatz digitaler Lösungen in der Stadtverwaltung prüfen und forcieren lassen, frei werdende Stellen sind nur in begründeten Fällen wiederzubesetzen.
Dem Rat der Stadt Nordenham sollten zukünftig nur noch 34 Mitglieder angehören, damit auch hier Kosten eingespart werden können.
Die WIN fordert für bestimmte Projekte (Strandgelände, Bahnhof) und dessen Finanzierung die Ausgabe von Bürgeranleihen.
Der Gesellschaftsanteil an der Weserfähre ist auf den Landkreis zu übertragen, da ihr Betrieb nach Meinung der WIN eine Landkreisaufgabe ist.


2. Was sollte Ihrer Ansicht nach mit dem seit Jahren leerstehenden Bahnhofsgebäude geschehen?

 

Wir wollen einen „Bürgerbahnhof“ – möglich wäre, zukünftig u.a. Radio Weser TV, die Kfz-Zulassungsstelle, NMT und den Kunstverein unterzubringen, ein Übungsraum für Nachwuchsbands wäre denkbar, vieles ist möglich. Unter Beteiligung der Nordenhamer Bevölkerung, von Industrie, Gewerbe und Handwerkerschaft, dem Einbringen ihrer Wünsche und Ideen würde das auch gelingen.
3. Braucht Blexen ein Neubaugebiet? Grundsätzlich befürworten wir die Ausweisung neuer Baugebiete, auch in Blexen.
Der Bedarf dafür sollte vorher für derartige Projekte immer ermittelt werden.

4. Welche Priorität soll der Bau eines neuen Industriestraßen-Abschnitts in Friedrich-August-Hütte haben, der Lastwagen-Verkehr auf die Umgehungsstraße leiten und somit aus der Innenstadt fernhalten könnte?


Der Bau dieser Industriestraße sollte mit Einwerben von Fördergeldern intensiv weiter verfolgt werden.
Wir fordern seit geraumer Zeit, dass der LKW-Verkehr auf die Umgehungsstraße gebracht wird – die geplante Industriestraße kann dabei u.E. hilfreich sein. Unser Antrag, zwischen der Kreuzung Viktoria-/Walther-Rathenaustr. und der Sielstraße ein Durchfahrtsverbot von LKW über 7,5 t zu erlassen, liegt dem Rat lange vor und wird von uns konsequent weiter verfolgt.


5. Wie können Haus- und Fachärzte nach Nordenham gelockt werden?


Wir unterstützen ausdrücklich die Einrichtung des Projekts Jade/Weser Gesundheitsregion, das sich u.a. mit Fragen zur Gewinnung von Fach- und Hausärzten in der Region beschäftigt.
Darüber hinaus ist eine zielgruppenorientierte Imagekampagne erforderlich (u.a. mit einem Werbefilm für unsere Region), die an den entsprechenden Unis gestartet wird.


6. Muss der Bauhof personell aufgestockt werden, damit er mehr für die Pflege der Straßenbeete und Grünflächen in der Stadt leisten kann?


Das bisher noch nicht vorliegende Grünflächenkataster ist sorgfältig auszuwerten, auch unter Zuhilfenahme von Fachleuten.
Wird festgestellt, dass für das Arbeitsaufkommen noch weitere Mitarbeiter/innen benötigt werden, sind natürlich Haushaltsmittel bereit zu stellen.
Gleichzeitig wäre zu erfragen, ob auch Anwohner Beete in ihrer Straße in Patenschaft übernehmen möchten. Als Anerkennung hierfür könnte einmal im Jahr ein Grillfest am Strand o.ä. für diese Paten stattfinden.
Silvia Kerney

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