Friedeburg - verändertes Event-Management und konkrete Haushaltsmittelplanung

Mit Verwunderung hat die WIN Fraktion die Informationen zum Investitionsstau in der Friedeburg aufgenommen. Weder in den vergangenen Haushaltsberatungen, noch in den Investitionsplänen für die folgenden Jahre wurde auf die Größenordnung von 910.000 Euro an Investitionskosten hingewiesen. Bevor nun die Friedeburg gleich zu schließen, wie es offensichtlich von der SPD gewollt wird, sollte über Alternativen nachgedacht werden.

Die WIN fordert daher folgende Maßnahmen: 1. Die sicherheitsrelevanten Investitionen, wie z.B der Einbau einer Sicherheitstür, sind unverzüglich durchzuführen und aus den laufenden Haushaltsmitteln zu entrichten. Künftig müssen solche Mittel in den Haushalt gezielt eingestellt werden. 2. Die WIN fordert die Einrichtung eines runden Tisches, an denen Vertreter der Verwaltung, der Politik sowie kulturinteressierte Bürger/innen über Möglichkeiten diskutieren, wie eine erfolgreiche Fortführung der Friedeburg gewährleistet werden kann. 3. Es muss zukünftig eine enge Absprache zu den geplanten Veranstaltungen zwischen NMT, der Jahnhalle und der Friedeburg erfolgen. Nur so können zeitgleich konkurrierende Events vermieden werden, die dann gegenseitig Besucher abziehen. 4. Es sollte umgehend geprüft werden, ob Fördergelder für die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen generiert werden können. 5. Es muss eine geeignete Bedarfsanalyse erfolgen, welche Veranstaltungen und Künstler bei einem größeren Publikum Zuspruch finden. 6. Über eine moderate Erhöhung bei den Eintrittspreisen ist ein Beschluss herbeizuführen. Diese aufgeführten Punkte und ebenso die Ideen des runden Tisches sollten in ein tragfähiges Konzept für die kulturellen Betriebe einfließen. Davon werden neben den Bürgern sowohl die beiden städtischen Hallen als auch die Veranstaltungen des NMT in Zukunft profitieren und somit rentabler werden. Dieses Konzept sollte nach 2 Jahren erneut überprüft werden, um festzustellen, ob der Zuschussbedarf sich signifikant gesenkt hat. Auch eine eventuelle Schließung der kleineren Jahnhalle zugunsten der Stadthalle muss angedacht werden dürfen, falls ein geändertes Veranstaltungskonzept und die geforderten Absprachen nicht fruchten. Die WIN vertritt die grundsätzliche Meinung, städtische Kulturbetriebe müssen erhalten bleiben. Gerade die Friedeburg bietet durch ihre Größe ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die man im weiten Umfeld sonst nicht findet. Gemeinsame Anstrengungen der Kulturfreunde, der Stadtverwaltung und der Ratsfraktionen sind ebenso nötig wie eine konsequente Neuorganisation des Event-Managements. Um den drei städtischen Säulen Friedeburg, Jahnhalle und NMT ihren Erfolg zu sichern, ist es natürlich immer entscheidend, dass die Bürger von den Angeboten auch Gebrauch machen.

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