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Pressemitteilung Januar 26
zu den geplanten Baumfällungen

In der Klima- und Umweltausschuss-Sitzung vom 20. November 2025 wurde darüber berichtet, dass bis zum Februar 2026 rund 670 Bäume in unserer Stadt gefällt werden sollen.

 

Es wurde ausgeführt, dass es sich hierbei zum Teil um Wildwuchs oder tote Bäume handele.

Im aktuell jetzt veröffentlichen Protokoll dieser Sitzung gibt es nun eine Aufstellung über die Anzahl der zu fällenden Bäume in den einzelnen Straßen unserer Stadt.

 

Die größten Fällungen sollen danach mit 207 Bäumen am alten Bahndamm und mit 194 Bäumen an der Martin-Pauls-Straße erfolgen.

 

Auch sind die Gateteiche mit 37 Bäumen massiv betroffen.

 

Dr. Ulrich Kerney hat in der Sitzung beantragt, Ersatzanpflanzungen durchzuführen. „Diese müssen nach Ansicht der WIN kurzfristig erfolgen und nicht - wie von der Verwaltung dargelegt - erst nach den Fällungen in die Prüfung kommen, ob überhaupt und wann und wo,“ so Dr. Kerney.

WIN Ratsherr Mustafa Sahin ergänzt: „ Darauf zu achten ist, dass sowohl standortheimische als auch klimaangepasste Bäume gewählt werden.“

 

Angesichts dieser hohen Anzahl von Fällungen spricht sich der Fraktionsvorsitzende der WIN Joachim Gorges dafür aus, diese Maßnahmen nach Dringlichkeit und Erfordernis über einen Zeitraum von fünf Jahren zu strecken.

Dass dies möglich ist, zeigt die Vorgehensweise der Kirchenverwaltung auf den Friedhöfen in unserer Stadt.

 

„Bäume, die nicht in einem Grünflächenareal, sondern innerhalb der Stadt stehen, sind einem besonders hohen Stress ausgesetzt, dem bei der Auswahl ebenfalls Rechnung getragen werden muss. So kann man spätere Schäden und erneute Fällungen vorausschauend vermeiden,“ sagt Andreas Wedelich, der für die WIN im Kreistag sitzt.

 

Außerdem fordert die WIN die Verwaltung dringend dazu auf, die Neupflanzungen nicht irgendwo vorzunehmen, sondern genau dort, wo Bäume entlang der Straßenzüge gefällt werden. Es gibt im Stadtgebiet zahlreiche freie Baumscheiben, die seit Jahren auf einen neuen Baum warten.
„Im Zuge von Klimawandel, damit einhergehende Starkregenereignisse und Biodiversität sind Stadtbäume eine wertvolle Ressource. Nicht ohne Grund gibt es Firmen, die sich speziell um diese umfangreiche Thematik kümmern“, sagt Silvia Kerney, Pressesprecherin der WIN.

 

Dieses Thema und die geplante Vorgehensweise hätte die WIN gerne im für den 15. Januar 26 terminierten Klima- und Umweltausschuss erläutert.

Allerdings wurde diese Sitzung abgesagt, die Begründung dafür war Themenmangel.

 

Für die WIN nicht nachvollziehbar.

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